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Zwischen Büchern und Freiheit

Regie: Eran Riklis
Italien, Israel 2024, 108 Min.

Darsteller: Golshifteh Farahani,
Zar Amir Ebrahimi, Mina Kavani

Altersfreigabe: ab 12 Jahre
Kino der Welt 
 

Der Film basiert auf dem international erfolgreichen, autobio­grafisch geprägten Buch von Azar Nafisi. Nach der Revolution wird eine Universitätsdozentin gezwungen, ein Kopftuch zu tragen. Lehrpläne werden geändert, Bücher verboten, freies Denken und selbstbestimmtes Handeln zunehmend eingeschränkt. Heimlich trifft sie sich mit einigen Frauen, um gemeinsam Romane zu lesen, die in ihrem Land verboten sind. Der Film zeigt eindrucksvoll, dass Bildung, freies Denken und ein selbstbestimmtes Leben keine Selbstverständlichkeiten sind. Für die Frauen sind sie nur dann möglich, wenn sie bereit sind, persönliche Risiken einzugehen.

Mit diesem Film – und der Filmauswahl der Filmtage insgesamt – möchten wir daran erinnern, dass Freiheit und Unabhängigkeit nicht selbstverständlich sind. Sie müssen bewahrt und immer wieder verteidigt werden.

 

 

Sa, 24. Oktober, 20:00 Uhr Lolita lesen in Teheran

Veranstaltungsort: Kultur- und Veranstaltungszentrum Köthen

Veranstalter: Mitteldeutsche Filmfreunde e. V.

Ansprechpartner: Matthias Kunze , Tel. 0 152 343 600 22

Eintritt: kostenlos

Rahmenprogramm

20:00 Uhr Filmvorführung