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So ist das Leben. Aber wirklich!

Regie: Andreas Dresen
Deutschland 2006, 107 Min.

Darsteller: Inka Friedrich, Nadja
Uhl, Andreas Schmidt, Stephanie
Schönfeld, Christel Peters,
Kurt Radeke …

Altersfreigabe: ab 12 Jahre
DFK 2007 
 

In Andreas Dresens sensibler Tragikomödie verbringen die alleinerziehende Krankenschwester Nike und die arbeitslose Friseurin Katrin einen Sommer zwischen Altbau-Balkon, Berliner Straßenszenen und Alltagsflucht. Ihre enge Freundschaft trägt sie durch Liebeswirren, berufliche Sorgen und Einsamkeit – bis ein neuer Mann alles durcheinanderbringt.

Mit feinem Humor, leiser Melancholie und großer Wärme erzählt der Film vom kleinen Glück und den großen Sehnsüchten ganz gewöhnlicher Menschen in der Großstadt. Dresens Blick bleibt dabei stets ehrlich, liebevoll – und zutiefst menschlich.

 

Do, 23. Oktober, 19:00 Uhr Sommer vorm Balkon

Veranstaltungsort: Kultur- und Veranstaltungszentrum Köthen

Veranstalter: Mitteldeutsche Filmfreunde e. V.

Ansprechpartner: Matthias Kunze , Tel. 0 152 343 600 22

Eintritt: kostenlos

Rahmenprogramm

19:00 Uhr Eröffnung und Vorfilm
anschließend Filmvorführung

 


Sir

Regie: Rohena Gera
Indien, Frankreich 2018, 99 Min.

Darsteller: Tillotama Shome,
Vivek Gomber, Geetanjali Kulkarni

Altersfreigabe: ohne Altersbeschränkung
 

Für uns nur schwer vorstellbar ist das Leben in und zwischen den Kasten in Indien. Schon mit einem persönlichen Gespräch werden Konventionen verletzt, von Beziehungen zwischen den verschiedenen Kasten gar nicht zu reden. Freiheit, Selbstbestimmung und Unabhängigkeit sind durch die familiären Bindungen und gesellschaftlichen Zwänge nicht möglich.

Ratna, eine junge Witwe, kommt vom Land nach Mumbai, um dort als Hausmädchen zu arbeiten. Die Familie, für die sie arbeitet, gehört zur Oberschicht. Ashwin, der Sohn, war zur Ausbildung in New York und bringt von dort teilweise andere Lebensauffassungen mit. So wird nichts aus der arrangierten Hochzeit. Er sagt diese ab, weil er seine zukünftige Frau nicht liebt.
Ratna träumt davon, Modedesignerin zu werden und fragt Ashwin, ob sie neben der Arbeit schneidern lernen darf. Trotz Verständnis und sich entwickelnder Liebe merken beide, dass sie sich entscheiden müssen, was wichtiger ist, die Anerkennung durch die Gesellschaft oder ihre Beziehung.

 

Fr, 24. Oktober, 17:30 Uhr Die Schneiderin der Träume

Veranstaltungsort: Kultur- und Veranstaltungszentrum Köthen

Veranstalter: Mitteldeutsche Filmfreunde e. V.

Ansprechpartner: Matthias Kunze , Tel. 0 152 343 600 22

Eintritt: kostenlos

Rahmenprogramm

17:30 Uhr Filmvorführung

 


Love Will Tear Us Apart

Regie: Anton Corbijn
Großbritannien 2007, 122 Min.

Darsteller: Sam Riley, Samantha
Morton, Alexandra Maria Lara,
Craig Parkinson, Joe Anderson

Altersfreigabe: ab 12 Jahre
Cannes 2007 
 

Ende der 1970er/Anfang der 1980 Jahre spielt der Film, der das Leben von Ian Curtis umschreibt. Curtis war bis zu seinem Suizid mit 23 Jahren Sänger, Texter und teilweise Gitarrist der englischen Band Joy Division.

Nach der Veröffentlichung der ersten Platte von Joy Division suchte der damals als junger Fotograf arbeitende Anton Corbijn Kontakt zur Band, die seiner Meinung nach „die Musik“ spielte.
Aus diesem Grund stellt Corbijn Jahre später das Leben von Ian Curtis in den Mittelpunkt seines ersten Spielfilmes, nachdem er zuvor als Art Director für das Erscheinungsbild unter anderem für U2 und Depeche Mode wirkte.

 

Fr, 24. Oktober, 20:00 Uhr Control

Veranstaltungsort: Kultur- und Veranstaltungszentrum Köthen

Veranstalter: Mitteldeutsche Filmfreunde e. V.

Ansprechpartner: Matthias Kunze , Tel. 0 152 343 600 22

Eintritt: kostenlos

Rahmenprogramm

20:00 Uhr Filmvorführung

 


Mein Leben soll ein Fest sein

Regie: Christian Schwochow
Deutschland, Frankreich 2016, 123 Min.

Darsteller: Carla Juri, Albrecht
Schuch, Roxane Duran, Joel
Basman, Stanley Weber

Altersfreigabe: Ab 12 Jahre
 

Der Film erzählt aus dem kurzen, aber beeindruckenden Leben von Paula Modersohn-Becker, die Anfang des 20. Jahrhunderts lebt, arbeitet und liebt. Sie führt mit ihrem Mann Otto Modersohn eine Beziehung, in der sie sich auch als Künstlerin selbstverwirklichen kann.
Gegen den Willen ihres Vaters, der für seine Tochter eher die in dieser Zeit übliche Ausbildung, welche sie auf ihre Rolle als Ehefrau vorbereitet, geplant hat, geht Paula nach Worpswede zur Malerausbildung, wo sie Otto kennenlernt.
Er unterstützt Paula in ihrer künstlerischen Arbeit, die ihr Ausbilder Mackensen ablehnt. Nach persönlichen Differenzen geht Paula nach Paris, wo Begegnungen mit anderen Künstlern ihre Arbeit beeinflussen. Was zu ihren Lebzeiten nur wenige erkennen: Sie wird eine Wegbereiterin des frühen Expressionismus und geht in die Kunstgeschichte ein.

 

Sa, 25. Oktober, 17:30 Uhr Paula

Veranstaltungsort: Kultur- und Veranstaltungszentrum Köthen

Veranstalter: Mitteldeutsche Filmfreunde e. V.

Ansprechpartner: Matthias Kunze , Tel. 0 152 343 600 22

Eintritt: kostenlos

Rahmenprogramm

17:30 Uhr Filmvorführung

 


Ein Brief. Ein Entschluss. Eine Reise, die alles verändert.

Regie: Hettie Mcdonald
Großbritannien 2023, 109 Min.

Darsteller: Jim Broadbent, Penelope
Wilton, Linda Bassett, Earl Cave,
Joseph Mydell

Altersfreigabe: ab 12 Jahre
 

Eigentlich wollte er nur zum Briefkasten. Dann geht er 500 Meilen zu Fuß.
Harold Fry will nur kurz einen Brief an seine ehemalige Kollegin Queenie einwerfen, die im Sterben liegt. Doch dann läuft er am Briefkasten vorbei, aus der Stadt hinaus und befindet sich, auch überraschend für ihn selbst, auf einer „unwahrscheinlichen Pilgerreise“ – 87 Tage lang. Er wird von einer inneren Kraft getrieben und glaubt, Queenie retten zu können.

Ausschlaggebend waren die Worte einer jungen Frau: „Wenn wir fest an etwas glauben, können wir alles schaffen.“ Auf diesem Weg von Südengland bis an die schottische Grenze
begegnet der eher scheue und wortkarge Harold Fry verschiedensten Menschen, macht erstaunliche Erfahrungen, erlebt besondere Momente und findet zu sich selbst.
Am Ende haben alle dazu gewonnen, seine Frau, sein Sohn, sein Leben.
Dieser Film steht dem preisgekrönten Roman in nichts nach!

 

Sa, 25. Oktober, 20:00 Uhr Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

Veranstaltungsort: Kultur- und Veranstaltungszentrum Köthen

Veranstalter: Mitteldeutsche Filmfreunde e. V.

Ansprechpartner: Matthias Kunze , Tel. 0 152 343 600 22

Eintritt: kostenlos

Rahmenprogramm

20:00 Uhr Filmvorführung

 


Lebendiger als das Leben

Regie: Lee Unkrich, Adrian Molina
USA 2017, 109 Min.

Deutsche Stimmen: Heino Ferch,
Kevin Kraus, Karlo Hackenberger,
Luise Lunow, Ulrike Lau …

Altersfreigabe:
keine Altersbeschränkung
Oscar 2018 
 

„Keine Musik!“ heißt es immer wieder im Elternhaus von Miguel. Dabei verehrt der Zwölfjährige den verstorbenen Sänger Ernesto de la Cruz. Der Grund für dieses Verbot ist eine alte Familiengeschichte: Der Vater von Miguels Urgroßmutter Coco hat einst seine Frau und die kleine Tochter im Stich gelassen, weil ihm seine Musik wichtiger war. Doch dessen ungeachtet setzt sich Miguel in den Kopf, am Abend auf der Plaza am Musikwettbewerb teilzunehmen. Dies ist nicht irgendein Musikwettbewerb, denn schließlich findet er am Tag der Toten, dem Día de los Muertos, statt, und den gibt es nur einmal im Jahr.

Als Miguel durch eine Verkettung von Umständen in die Welt der Toten gerät, begegnet ihm dort ein immens farbenfrohes Ambiente, in dem sich seine Vorfahren als bedeutend komischer erweisen als seine lebenden Angehörigen. So schön das auch ist, möchte der Junge doch wieder in die Welt der Lebenden zurückkehren, nicht ohne vorher allerdings seinem Idol Ernesto begegnet zu sein. Sollte der vielleicht sogar sein Ururgroßvater sein?

 

So, 26. Oktober, 10:00 Uhr Coco

Veranstaltungsort: Cine Circus

Veranstalter: Mitteldeutsche Filmfreunde e. V.

Ansprechpartner: Matthias Kunze , Tel. 0 152 343 600 22

Eintritt: kostenlos

Rahmenprogramm

10:00 Uhr Filmvorführung

 


Eine wahre Geschichte

Regie: Olivier Nakache, Éric Toledano
Frankreich 2011, 112 Min.

Darsteller: François Cluzet, Omar
Sy, Anne Le Ny, Audrey Fleurot,
Clotilde Mollet, Alba Gaïa Bellugi,
Cyril Mendy …

Altersfreigabe: ab 12 Jahre
Tiff Award 2011 
 

Philippe, ein wohlhabender Aristokrat, ist seit einem Unfall vom Hals abwärts gelähmt. Auf der Suche nach einem neuen Pfleger begegnet er dem lebenslustigen Driss, einem arbeitslosen jungen Mann aus einem Pariser Problemviertel. Trotz aller Unterschiede entwickelt sich zwischen den beiden eine ungewöhnliche Freundschaft voller Humor, Ehrlichkeit und gegenseitigem Respekt. Basierend auf einer wahren Geschichte zeigt der Film auf warmherzige und zugleich unterhaltsame Weise, wie Menschen aus völlig verschiedenen Welten sich gegenseitig bereichern können – ein bewegendes Plädoyer für Menschlichkeit und die Kraft der Freundschaft.

 

So, 26. Oktober, 15:00 Uhr Ziemlich beste Freunde

Veranstaltungsort: Cine Circus

Veranstalter: Mitteldeutsche Filmfreunde e. V.

Ansprechpartner: Matthias Kunze , Tel. 0 152 343 600 22

Eintritt: kostenlos

Rahmenprogramm

15:00 Uhr Filmvorführung

 


Das Kleid ist nur der Anfang

Regie: Anthony Fabian
HU, GB, CA, FR, USA, BE 2022,
116 Min.

Darsteller: Jim Broadbent, Penelope
Wilton, Linda Bassett, Earl Cave,
Joseph Mydell

Altersfreigabe:
ohne Altersbeschränkung
 

In den 1950er Jahren verliebt sich die verwitwete Londoner Putzfrau Ada Harris in ein Kleid von Dior – und fasst den mutigen Entschluss, nach Paris zu reisen, um sich ihren Traum zu erfüllen. Was als einfache Sehnsucht beginnt, wird zu einer Reise voller Begegnungen, Herzenswärme und Selbstfindung. Eine berührende, charmante Geschichte über Hoffnung, Stil und die Kraft, sich selbst treu zu bleiben.

 

Mo, 27. Oktober, 17:30 Uhr Mrs. Harris und ein Kleid von Dior

Veranstaltungsort: Cine Circus

Veranstalter: Mitteldeutsche Filmfreunde e. V.

Ansprechpartner: Matthias Kunze , Tel. 0 152 343 600 22

Eintritt: kostenlos

Rahmenprogramm

17:30 Uhr Filmvorführung

 


Carpe diem!

Regie: Peter Weir
USA, 2022, 128 Min.

Darsteller: Robin Williams, Ethan
Hawke, Robert Sean Leonard …

Altersfreigabe: ab 12 Jahre
 

John Keating tritt als junger Lehrer 1959 seine Stelle an dem College an, das er selbst als Schüler besuchte. Er will dort seinen Schülern weitere Werte vermitteln. Freiheit, fortschrittliches Denken und die Offenheit für Poesie sind aber nicht die Ziele der Schule und des herrischen Rektors Nolan, der an Tradition, Ehre, Disziplin und Leistung als Grundlagen der Erziehung festhält.
Trotzdem findet sich eine Gruppe Jungen zusammen, die sich nachts heimlich trifft und sich Gedichte vorträgt.
Jeder der Jungen, egal ob neu am College oder schon länger dort, hat eigene Probleme, von denen die anderen nichts wissen. Neil ist der beste Schüler, der unter dem Leistungsdruck seines Vaters leidet und dem jede außerschulische Betätigung verboten wird. Er teilt sich sein Zimmer mit Todd, der als kleiner Bruder des besten Schülers, den Welton jemals hatte, an die Schule kommt und sich von seinen Eltern verstoßen fühlt. Das Gegenteil zu ihm ist der temperamentvolle Knox, der Autorität jeder Art ablehnt. Charlie, als Schüler eher unauffällig, verliebt sich und damit wird für ihn alles andere nebensächlich.
Als John Keating die Schule verlassen muss, zeigen die Jungen mit dem Gruß „O Captain, mein Captain!“, wie sehr er sie geprägt hat – und setzen ein Zeichen für ihre Selbstbestimmung.

 

Mo, 27. Oktober, 20:00 Uhr Der Club der toten Dichter

Veranstaltungsort: Cine Circus

Veranstalter: Mitteldeutsche Filmfreunde e. V.

Ansprechpartner: Matthias Kunze , Tel. 0 152 343 600 22

Eintritt: kostenlos

Rahmenprogramm

20:00 Uhr Filmvorführung